Es ist Ende Januar und mein selbst gesetzter Endtermin ist da. Die Blutung hat wieder mal alle Hoffnung zunichte gemacht, denn die Schmerzen gingen oft über das erträgliche Maß hinaus. Es ist jetzt auch wieder auf beiden Seiten was zu spüren. Die inneren Ängste nahmen jetzt Ausmaße an, die nicht mehr zu unterdrücken waren. Außerdem fühlte es sich in meinem Unterleib an, wie in einem Dampfdrucktopf kurz vor der Explosion.
OK, es sollte also nicht sein, vielleicht hatte Gott als Weg für mich doch eine Operation geplant? Ich besorgte mir also einen Termin bei der Frauenärztin und war im ersten Augenblick auch nicht gerade erfreut darüber, dass ich darauf 3 Wochen warten sollte.
Andererseits waren es auch noch 3 Wochen Zeit es doch noch anders zu schaffen. Doch was sollte ich tun?
Ich erinnerte mich, dass meine Cousine mir zu Weihnachten einen Artikel über Ausdrucksmalen aus der Apothekenumschau geschickt hatte. Ich hatte mir auch gleich nach Weihnachten schon Malkarton und Ölfarben gekauft, da es mich angesprochen hatte. Bis jetzt hatte ich mich aber noch nicht überwinden können, etwas zu malen, da ich mich eher zu den untalentierten Menschen zählte und von der modernen Malerei mit grauem Fleck auf rotem Grund oder ähnlichem eigentlich nichts halte.
Jetzt schaffte ich es endlich mich hinzusetzen und einfach aus dem Bauch heraus Farbe aufs Bild zu bringen, ohne zu wissen, was es wird, wenn es denn fertig ist. Einfach nur: Nach welcher Farbe ist mir jetzt? Wo soll ich die hin malen?
Schöne theoretische Gedanken zu dem Thema gibt es auchhier und hier.
Es war für mich immer wieder überwältigend, wie sich der Aufruhr im Innern durch das Malen etwas linderte, so dass es für mich in den kommenden Wochen zu einem schönen Hobby geworden ist.
Ein Tipp an alle Katzenbesitzer, die das ausprobieren wollen: Hinterher das Bild unbedingt katzensicher verstauen. Ansonsten hilft am besten Nagellackentferner um die Katzentapsen wieder so leidlich aus dem Teppich herauszubekommen.
Dann kam auf einmal in einer Rundmail der Hinweis auf ein Seminar im geistigen Operieren. Ich stellte dabei fest, dass es schon der dritte Hinweis war, der in diese Richtung führte. Zu Weihnachten hatte ich die DVD "Unterwegs in die nächste Dimension"
Beim zweiten Mal schauen, hatte sich dann mein deutscher Verstand an den Anblick gewöhnt und ich meditierte darüber, dass wir doch geistige Wesen sind, d.h. wenn ich mich in Gedanken dort hin versetze und mir vorstelle, dass es gerade an mir gemacht wird, dann müsste es doch auch funktionieren. Nach diesem Experiment Anfang Januar hatte ich dann den leider nicht anhaltenden Erfolg mit meiner rechten Seite gehabt.
Vielleicht ließe sich das ja doch noch hinbekommen? Ich suchte im Internet nach geistiger Chirurgie und landete so bei Shunti Zimmermann. Es war faszinierend jemanden gefunden zu haben, der die Dinge in einem sah, die man selbst nicht wahrnehmen konnte. Leider war meine Idee von, "ich lass mich schnell geistig operieren", doch nicht so schnell umsetzbar, wenn irgendwas in meinem Inneren sich weigerte, die Dinge loszulassen. Durch spannende Phantasiereisen gelang es Ihr aber immer wieder mich aufzurichten, und die Hoffnung in mir zu beleben.
Als sie mir dann einen Flyer über den "Weg ins Licht" mitgab, wusste ich dass genau das jetzt richtig für mich ist.
Die Zitate der geistigen Helfer, die uns auf diesem Weg begleiten sollten, berührten etwas tief innen in meinem Herzen. Diese Zitate findet man hier.
Der Termin zum Frauenarzt zu gehen, war dann doch viel schneller da, als ich es mir in dem Augenblick gewünscht habe. Zum Glück hatte ich diesmal ein besseres Händchen bei der Auswahl der Frauenärztin, denn ich habe eine erwischt, die mir sehr sachlich alles erklärt hat, und nicht nur mit einem dringenden Befehl die Überweisung für die Tagesklinik mitgegeben hat.
Sehr dankbar war ich ihr auch, dass ihre Missbilligung meines Weges sich nur in einem Blick und der kurzen Notiz in ihrem Computer "hat es mit Selbstheilung versucht!", ausgedrückt hat, und nicht in endlosen Predigten.
Mit viel Fingerspitzengefühl hat sie es dann geschafft mich zu einem völlig unverbindlichen Besuch im Krankenhaus zu überreden, damit der dortige Chefarzt sich das anschauen konnte.
Mit dem Kommentar ein Kystom auf der linken und ein Myom auf der rechten Seite mit etlichen Zentimetern Durchmesser und dazwischen eine schöne Endometriose das gibt es nicht so oft, das würde er garantiert selbst operieren wollen.
Der Termin im Krankenhaus ging dann auch ohne große Probleme vonstatten. Der Chefarzt stellt fest, dass er nichts sah, was irgendwie zu Sofortmaßnahmen Anlaß gegeben hätte, und wenn ich schon so viele Monate damit gelebt hätte, machte eine Woche mehr oder weniger jetzt auch nichts aus, so dass ich mich in Ruhe bei meinem Seminar entscheiden konnte, wie es nun weitergeht. Wenn ich mich dann für die Operation entscheiden würde, dann brauchte ich nur anrufen, und hätte 2 Wochen später dann einen Termin. Das beruhigte mich etwas, zumal ich an diesem Tag zum ersten Mal das Gefühl hatte, dass ich mich von meinem Kystom + Myom trennen könnte, ohne einen wesentlichen Teil von mir zu verlieren.
Mein Weg ins Licht hatte zwei verschiedene Seiten. Die eine Seite war herrlich, denn ich schaffte es das erste Mal Gott richtig zu spüren. Richtig zu spüren, dass da jemand ist, der einen hält. Und die Erfahrung zu spüren, wie man vom Licht durchströmt wird, war einfach umwerfend. Es hätte nichts schöneres geben können, wenn da nicht noch die andere Seite gewesen wäre, die da hieß, es war wieder mal meine Regel da, und ich hielt es kaum aus vor Schmerzen.
Ich glaube ich habe diese Regel nur überstanden, weil ich dort so liebevoll aufgefangen wurde.
Nach dieser Woche wusste ich, dass das Wesentlichste für mich erst einmal ist, die Schmerzen zu beseitigen, und das, da war ich mir sicher, würde eine Operation garantiert nicht schaffen.
Nach dieser Woche erinnerte ich mich, dass eine Teilnehmerin aus dem Seminar erzählte, dass ihre Tochter nach der Geburt so starke Schmerzen hatte, und dass nichts half, bis sie es mit hnc behandelnn ließ.
Das ging mir nicht aus dem Kopf, so dass ich im Internet danach suchte, und folgende Informationen fand: HNC – human neuro cybrainetics. Ich wusste, das ist jetzt richtig für mich, und suchte mir Michaela Rohde in Marne und Flensburg aus, die mich die folgenden Monate begleiten sollte.
Auch heute nach mehreren Monaten kann ich noch nicht genau sagen, wie hnc nun genau funktioniert, oder was eigentlich passiert. Eines weiß ich aber ganz sicher, dass es mir dadurch möglich wurde, Schicht für Schicht meine Blockaden und alten Gefühlsschichten abzubauen.
Besonders hilfreich war dabei für mich die Mischung von hnc mit Methoden der geistigen Heilung, wie ich sie von Louise L. Hay
Stückchen für Stückchen lernte ich alte Sichtweisen und Verhaltensmuster über Bord zu werfen, und mich verdrängten Ängsten zu widmen.
Ich beschäftigte mich in der nächsten Zeit sehr intensiv mit Giftstoffen, die es in unserem Leben überall gibt. Das Buch Leben wächst in mir
Auf der Suche im Internet fand ich interessante Skripte aus Vorlesungen über Schwermetalle und biogene Toxine, die jetzt leider nicht mehr im Internet zur Verfügung stehen. Sie erinnerten mich an meine Nervenschmerzen, die ich vor Jahren hatte, als mir eine Blombe in meinen Milchzahn eingesetzt wurde, und die mich auch nach Entfernung der Blombe und auch des Zahnes noch jahrelang begleitet hatten.
Ich lernte, dass Autoimmunerkrankungen auch durch Impfungen ausgelöst werden können, und dass die Wirksamkeit der Impfungen bis heute immer noch nicht nachgewiesen wurde. Auch dass es sehr schwierig ist, eine Liste der Inhaltsstoffe und Nebenwirkungen von Impfungen von Apothekern oder Ärzten zu bekommen, da, wenn das publik wird, wahrscheinlich keiner mehr sich selbst, und erst recht nicht seine Kinder impfen lassen würde.
Ich erinnerte mich auch wieder daran, dass der erste Epilepsie-Anfall meines Mannes mit dem darauffolgend diagnostizierten Gehirntumor "zufällig" genau einen Monat nach der Grippeimpfung war, zu der wir uns haben überreden lassen.
Ich erfuhr auf einmal auch, dass die Multiple Sklerose meiner Tante auf einen Impfschaden zurückgeführt wird.
Hier eine Auflistung spannender Internetseiten, wo man selbst entscheiden kann, welcher Seite man mehr Glauben schenkt:
www.impfschaden.info
IMPFEN-DieArgumente
www.mweisser.50g.com/alternative_medizin.htm
www.mweisser.50g.com/klinghardt2.htm
www.power-for-life.com/Schwermetall/schwermetall.html
www.power-for-life.com/Kinesiologie/kinesiologie.html
www.ink.ag/
www.helmberg.at/immunologie.htm
www.wahrheitssuche.org
Das schöne bei hnc ist, dass ich keine Dinge essen oder einnehmen musste, die die Giftstoffe aus meinem Körper ausleiteten sollten, sondern dass das alles nur durch die Anregung des Körpers erfolgte, so dass er sich selbst darum kümmern konnte.
Spannend fand ich auch, dass sich durch die Tests herausgestellt hat, dass die Ursache, warum beim nächsten Mal immer noch Quecksilber angezeigt wurde, mein Essen von Algen war, wie ich es bei der Makrobiotik gelernt hatte. Es ist schon merkwürdig, dass die so gesunden Dinge, die man ja extra deshalb isst, dass die Schwermetalle besser ausgeschieden werden können, genau das Gegenteil von dem bewirken.
Dabei sollte es mir nach dem Lesen des Buches "Leben wächst in mir" von Sandra Steingraber doch eigentlich klar geworden sein. Denn sie schreibt auch, dass die Menschen mit der größten Schadstoffbelastung die Kinder der Eskimos sind, da sie sich überwiegend aus dem Meer ernähren. Diejenigen also, die am wenigsten zu der Schadstoffbelastung beitragen.
Bei der ganzen Lektüre hat mir dabei sehr meine Sichtweise der Dinge geholfen, da die ganzen Horrormeldungen, die man da liest, sehr dazu anregen, auf die Barrikaden zu gehen, oder sich hilf- und hoffnungslos in seiner Ecke zu vergraben und Depressionen zu bekommen.
In diesen Momenten hat mir immer sehr geholfen, mir bewusst zu machen, dass die Außenwelt nur die Widerspiegelung meiner Innenwelt ist. Dass es das da Draußen gar nicht wirklich gibt, und das ich das ganze eher Heilen kann, wenn ich den Müll in meinem Inneren Haufen für Haufen beseitige, als dass ich dort draußen den Politikern, der Industrie oder wem auch immer die Schuld an der Misere gebe.
Ich kann nicht behaupten, dass die Monate angenehm waren. Das Ausleiten der Giftstoffe und das Hochholen alter Gefühle und Erinnerungen war oft sehr schmerzhaft, so dass ich begriff, dass die Entscheidung für diesen Weg jeder selbst treffen muss, und man niemanden in diese Richtung drängen sollte.
Das Einverstandensein
Dabei lief mir dieses schöne Zitat von Friedrich Hölderlin über den Weg:
Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.
Sehr schön finde ich auch: Das Gebet der Hingabe von Charles de Foucauld.
Meine verletzte Weiblichkeit wollte auch wieder betrachtet werden so dass ich an einem sehr kraftvollen Seminar bei Sahina M. Kraft, mit einem sehr schönen anschließenden Marien-Arathi (Feuerzeremonie) teilnahm.
Schöne Internetseiten zu diesem Thema:
www.isisplus.com
www.bibelwelt.de/Studien/Fuehlen/fuehlen.html
www.profine.de
Der ganze Prozess bekam auf einmal einen Schub, als ich zum zweiten Mal den Artikel über Ho'oponopono zugesendet bekam, und mich dann endlich aufraffte, es auch zu tun. Es klingt zu trivial und einfach und ist für den Verstand überhaupt nicht zu fassen. Aber gerade das war für meinen sehr regen Verstand ein Vorteil, er kam nicht mehr mit irgendwelchen spannenden Vorschlägen dazwischen, so dass er ruhig werden musste.
Ich nahm mir jetzt öfter die Zeit, vor allem wenn mich etwas ärgerte, setzt mich hin, schaute in mein Inneres und sagte einfach für mich "Ich erkenne die Ursache in meinem Inneren. Es tut mir leid. Ich liebe dich." - so oft, wie mir danach war.
Deutsche Seite zu Ho'oponopono
Englisches Original
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