Ich hätte es eigentlich nie für möglich gehalten, dass ich mal auf die Idee kommen könnte, mich näher mit Politik zu beschäftigen oder mich überhaupt nur so dafür zu interessieren, dass ich auf die Idee komme zu einer Versammlung einer Partei zu gehen.
Aber wie sagt das Sprichwort so schön, man soll nie nie sagen.
Als ich die Anzeige der Partei "Die Violetten" sah,
gab es zwei Gedanken in mir, die miteinander rangen, einerseits"spirituelle Politik sowas geht doch gar nicht, wer weiß, was da für Gurus rumlaufen",
aber andererseits war da auch der Gedanke,
"wenn es nun doch gehen würde, welche ungeahnten Möglichkeiten, würden sich auf einmal bieten".
Dieser zweite Gedanke nahm in den nächsten Stunden an Kraft zu, so dass ich mich aufraffte, und mich im Internet über die Partei informierte. Und was ich dort las, hat mich dann auf einmal vollkommen positiv überrascht.
Ich hatte eine Partei gefunden, die meine Weltsicht zu 100% teilt. Menschen also, die diese Weltsicht teilen, und es sich als Ziel gesetzt haben, diese neue Sicht der Welt in die Öffentlichkeit zu tragen.
Als ich dann noch feststellte, dass es eine Woche später ein Treffen der Partei in Hamburg gab, hatte ich den nächsten inneren Kampf zu bestehen, bei dem der Gedanke Neues zu wagen siegte, d.h. ich ließ mich nicht von meiner Angst und Unsicherheit zurückhalten, es mir mal "life anzuschauen".
Und wieder einmal war ich positiv überrascht über die Atmosphäre und die Menschen, die ich traf. Es war eine sehr entspannte Atmosphäre mit vollständig verschiedenen Menschen auf vollständig unterschiedlichem Bewusstseins-Niveau, d.h. nicht "ein Haufen Erleuchteter", sondern eine spannende Mischung von Menschen mit unterschiedlichsten Meinungen.
Das Schöne daran war, dass es akzeptiert wird, wenn man Dinge für sich noch nicht entschieden hat, genauso wie es in Ordnung ist, vollständig entgegengesetzte Meinungen zu vertreten. Es führte nicht zu endlosen Diskussionen, in denen der eine den anderen von seiner Sicht der Dinge überzeugte, da es immer wieder einen gab, der sich daran erinnerte, dass es zum eigenen Leben von Toleranz dazugehört, die Meinung des anderen zu akzeptieren, und ihn nicht unbedingt überzeugen zu müssen. Es ist schön, sich immer wieder darauf zu besinnen, dass man das Recht der Welt nicht gepachtet hat.
Dieses Treffen lieferte mir auf jeden Fall ein paar Denkansätze, die sich mir stellende Frage zu beantworten: "Politik und Spiritualität - Geht das eigentlich? Wie könnte es zusammenpassen?".
Jetzt ein paar Tage später hat sich die Antwort für mich gezeigt, und es war im ersten Augenblick, wie bei allen diesen Antworten wieder überraschend, wie einfach und klar es ist.
Jetzt wurde mir auch klar, warum das jetzt genau in diesem Moment alles passiert ist. Denn es war auch wieder nur die Antwort auf die vorherige Frage: "Wie schaffen wir es die Kommunikation in der Abteilung so zu verbessern, dass das ganze Projekt schneller und reibungsloser abläuft?"
Die Antwort habe ich in einen extra Artikel ausgelagert, da es für mich eine essentielle Fragestellung ist, die ich in Zukunft bestimmt öfter mal zu Rate ziehen werde.
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Und hier sind wir wieder zurück:
Wenn ich mein privates und geschäftliches Leben jetzt so anschaue, dann sehe ich etliche Bereiche, wo ich noch Nachholbedarf habe, mich spirituell zu verhalten.
Ich habe also bei mir noch genug zu tun. Also weiß ich auch, wo ich mit meiner spirituellen Politik anfangen kann. Also frohes Schaffen.
Dabei scheinen Wunder nicht ausgeschlossen zu sein, denn die erste überraschte Antwort habe ich schon erhalten:
"Wieso kannst Du auf einmal die Schulmedizin akzeptieren?"
Natürlich akzeptiere ich die Schulmedizin. Nur weil ich sie für mich selbst nicht gewählt habe, weil es sich für mich nicht richtig angefühlt hat, heißt das doch nicht, dass es für Dich nicht das Beste ist, was es für Dich gibt. Jeder hat die Verantwortung und die Freiheit selbst herauszufinden, was in jedem konkreten Fall für ihn richtig ist. Und auch das kann sich ändern. Etwas was heute für Dich richtig ist, muss es morgen nicht mehr sein. Deshalb war dann Deine gestrige Antwort aber nicht falsch. Es war die Antwort, die Deinem gestrigen Gefühl nach richtig war, und so richtig wird sie es immer bleiben. Hättest Du gestern nicht so entschieden, wer weiß, ob Du dann heute wirklich so weit wärst wie Du es bist. Zum Leben auf dieser Erde gehört es dazu, dass man sich für beide Extreme entscheiden kann. Das ist von Gott so gewollt, sonst hätte er die Möglichkeit nicht geschaffen. Denn nur durch die Erfahrungen, die Du auf diesem Weg machst, entwickelst Du Dich weiter.
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