In der Bibliothek, meiner Fundgrube für "zufällige" Begegnungen, fiel mir das Buch "Die Macht Ihres Unterbewusstseins"
An diesem für mich denkwürdigen 12. September 2004 betrat ich mein Zimmer und auf einmal war alles von Licht erfüllt. Mir wurde leicht ums Herz, Tränen liefen mir über die Wangen, und ich war von einer tiefen Dankbarkeit erfüllt. Plötzlich wusste ich: "Jede Krankheit ist heilbar."
Dieser besondere Moment riss mich aus dem alten Trott meines Lebens, und die Geschwindigkeit der Veränderungen in meinem Leben nahm atemberaubend zu.
Als dieses Gefühl nach ein paar Tagen zu verblassen begann, beschloss ich etwas dafür zu tun, damit dieses Gefühl häufiger zu mir kommt.
Wieder "zufällig" hatte ich mir auch ein Buch über Reiki aus der Bibliothek mitgenommen. Ich beschloss, an einem Reiki-Kurs teilzunehmen, obwohl ich dem ganzen keinen Glauben schenken konnte. Doch die Versprechungen waren so unglaublich, dass ich kurzerhand ein Reiki-Seminar im SatNam-Reikizentrum bei Johann-Christian Frobenius buchte.
Dabei schätzte ich vor allem die Aussicht, dass ich in Zukunft selbst in der Lage sein würde, mich selbst zu heilen.
Das Wunder geschah, und die Versprechungen wurden mehr als erfüllt, denn das erste Mal hatte ich das Gefühl, dass ich den Schmerz unter Kontrolle hatte und der Schmerz mich nicht mehr beherrschte. Wenn ich merkte, dass der Schmerz kommen wollte, brauchte ich nur meine Hände auf den Bauch legen und schon war der Schmerz vertrieben. Herrlich!
Der Glaube an diese Dinge, die der Verstand nicht begreifen konnte, begann zu wachsen, als ich damit begann, anderen Menschen die Hände aufzulegen, und die kleinen Wunder sah, die es den Menschen erleichterten, mit akuten Schmerzsituationen umzugehen.
Dabei ist ein Teil der Faszination auch die Verschiedenartigkeit, mit der die Menschen darauf reagieren. Jede Reaktion war dabei so einzigartig wie der Mensch selbst.
Genau zur selben Zeit verschlechterte sich der Zustand meines Mannes. Er hatte einen Gehirntumor, und nach einem epileptischen Anfall wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Stunde später war er immer noch bewusstlos, und so beschloss ich, während der Zeit, die er bei einer Kernspintomographie verbrachte, alle meine Energien zu sammeln und die in einem Buch beschriebene Methode der Fernheilung auszuprobieren. Ich kann das Wunder, das daraufhin geschah, noch immer kaum fassen: Nachdem er neben mich in den Flur geschoben wurde, setzte sich mein Mann in seinem Bett auf und unterhielt sich mit mir!
Die Wunder, die geschehen, sind teilweise so klein, dass man sie im alltäglichen Trott übersieht. Aber jedes Erlebnis, das wir als Wunder erkennen, bereichert unser Herz und schenkt ein Stück Frieden.
Dieses Erlebnis erzeugte in mir den starken Wunsch, vor der Gehirnoperation meine Reiki-Kenntnisse zu vertiefen, um meinen Mann unterstützen zu können.
Das Wochenende an dem Marion Menger mit mir den Reiki II - Kurs machte, ist mir unvergesslich geblieben. Es verstärkte die Kräfte, die aus meinen Händen flossen, unglaublich. Auch für ihre Unterstützung in der darauf folgenden Zeit, die für mich mit einem Auf und Ab der Gefühle verbunden war, bin ich ihr sehr dankbar.
In dieser Zeit lernte ich, dass jeder Mensch das Recht hat zu leiden, und dass jeder für sich selbst feststellen muss: "Jetzt möchte ich wirklich etwas für meine Gesundheit tun", bevor es mir möglich wird zu helfen.
Wieder geschahen Dinge, die mein Verstand einfach nicht glauben wollte. Ich lernte während dieses Reiki-II-Seminars, dass ich auch ohne räumliche Grenzen Heilungsenergie schicken konnte. Mein Verstand hatte schon Schwierigkeiten gehabt zu begreifen, wie die Übertragung von Energie beim Reiki überhaupt funktioniert, und daher verbannte er die Fernheilung in den Bereich der Utopie. Ich bin meiner Tante dankbar, dass sie sich auf ein Experiment einließ. Ich durfte bei ihr eine Fernbehandlung ausprobieren. Wir verabredeten uns per Telefon - sie in Franken und ich in Hamburg. Dann legten wir auf, sie legte sich hin und ich behandelte sie in Gedanken. Für mich war es ein weiteres kleines Wunder, als sie mir hinterher erzählte, wie die Energie bei ihr angekommen war.
Das war eines der vielen kleinen Erlebnisse, die meinem Verstand seine Grenzen zeigten.
Die Dinge funktionieren - ich sehe es - aber warum? Andererseits - muss ich eigentlich das Warum immer genau wissen?
Ich weiß, dass es funktioniert. Ich habe erfahren, dass es funktioniert. Was braucht es mehr?
Ich versuchte seit dem jeden Tag ein bisschen mehr (manchmal natürlich auch weniger) nach den Prinzipien von Reiki zu leben:
- Gerade heute bin ich dankbar.
- Gerade heute bin ich glücklich.
- Gerade heute gehe ich gelassen auf alles zu und akzeptiere die Meinungen anderer.
- Gerade heute arbeite ich redlich.
- Gerade heute liebe und achte ich alle Wesen.
Zu Reiki habe ich viel im Internet erfahren, die folgenden Internetseiten haben mir dabei am besten gefallen, da sie sehr viele Informationen anbieten: Natürlich gibt es aber auch massenweise Bücher zu diesem Thema.
Das Buch, welches vielleicht nicht als Einstieg zu empfehlen ist, aber das mir jetzt nach einigen Monaten der Bekanntschaft mit Reiki viele Tipps und Hintergrundinformationen bietet, ist: "Reiki - die Berufung zum Heilen"
Einen weiteren Beweis für die Richtigkeit der Theorien von Murphy fand ich bei meiner Suche nach Möglichkeiten etwas gegen den Tumor meines Mannes zu unternehmen. Dabei bin ich auf die Simonton - Krebstherapie
Zum Seitenanfang