Im Januar hatte ich das Gefühl, dass ich es geschafft habe, da die Regel im Dezember schmerzfrei war, es mir blendend ging, und ich erste Resonanz auf meine Internet-Seite bekam.
Doch bei dem ersten Telefongespräch stellte ich fest, dass ich zwar viele Jahre Schmerzen hatte, aber immer noch nicht wusste, was man effektiv machen kann, wenn der Schmerz dann da ist.
Jetzt im nachhinein kann ich feststellen, wie sehr dieser eine Gedanke meine nächsten Monate bestimmt hat.
Was soll Gott auch auf die Frage: "Was kann man gegen die Schmerzen tun?" antworten, als: "Probiere es aus, finde es heraus, hier hast Du die Möglichkeit."
Weiter bin ich aber froh, dass Gott mir diese Möglichkeit geschaffen hat. Obwohl die Zeit teilweise grausam und kaum auszuhalten war, hat sie mich doch ein bedeutendes Stück weitergebracht.
Hier ist die Antwort:
Akzeptiere Dich als Frau zu sehen, nicht als besonders störungsanfälliger Mensch, der jeden Monat eine Woche nicht zurechnungsfähig ist. Du bist nicht wie jemand anders oder wie die Medien oder wer auch immer meinen, wie Du sein solltest - Du bist Du selbst - Mit allen Besonderheiten und Eigenarten --> Diese machen erst Deine besondere unverwechselbare Individualität aus. Denke an die Millionen von Schneeflocken, die vom Himmel fallen, es gibt unter ihnen keine zwei identischen. Genauso ist es mit den Menschen - es gibt keine zwei identischen - Du musst also nicht einem Bild von Dir entsprechen, dass Du im Laufe Deines Lebens von Dir gemacht hast. Sei einfach Du selbst - höre auf Deine Bedürfnisse - und befriedige sie.
Tanze, wenn Dir so ist, singe oder lache - spüre den Rhythmus der Natur in Dir - und folge ihm.
Du kannst nichts falsch machen, denn es gibt kein falsch und richtig. Gehe einfach DEINEN Weg - er ist für Dich genau richtig - er muss dazu von den anderen nicht als richtig erkannt werden.
Die Schmerzen im Unterleib sind nur ein Schrei Deiner Gebärmutter und Deiner Fraulichkeit nach Zuwendung.
Die Gebärmutter ist das Zentrum Deiner Kreativität und Stärke, die Dich mit der Natur, der Erde, der Mutter Gottes verbindet. Versuche nicht gegen den Schmerz zu kämpfen - und ihn weg haben zu wollen. Es ist nur der Ruf, zu Deiner eigenen Mitte zu finden - er wird nur immer lauter werden, wenn Du ihn nicht erhörst.
Verurteile die Schmerzen nicht, sondern benutze sie als Wegweiser. Versuche Dich in Gedanken dorthin zu bewegen. Wenn Du von oben her mit den Gedanken nicht hinkommst, weil Dir irgendwelche Blockaden den Weg versperren, dann nehme den direkten Weg, von unten her - den Weg den das Blut Dir weist. Gehe ihn in Gedanken liebevoll - berühre in Gedanken die Wände liebevoll und voller Bewunderung für die ursprüngliche Schönheit. Bewundere ihre Fähigkeit sich allmonatlich von allem alten und nicht gebrauchten zu lösen. Tröste sie und spüre die Emotionen, die dort gespeichert sind, ohne sie zu bewerten.
Schwinge mit in Ihrem Rhythmus - lass alles zu - was an Emotionen oder anderem hochkommt. Akzeptiere es einfach und lebe es.
Bei mir fand ich dort ein Meer voller Wut, die sich dort angesammelt hatte. Ich hörte diesmal auf meine Bedürfnisse und trat kräftig mit den Beinen aus, schlug die Kissen zusammen und galoppierte wie wild durch die Zimmer --> aber dadurch hat sich die Wut gelöst und ich konnte voller Frieden einschlafen.
Mir wurde bewusst, dass ich schon oft am Rand dieses Meeres gestanden hatte und die Lust gespürt hatte, die ganze Welt zusammen zuschlagen - nur jedes mal habe ich mir dort gesagt: Du darfst nicht wütend sein, Du sollst jetzt akzeptieren, dass das so ist und zufrieden sein. Aber die Wut gehört auch zu mir - und möchte auch gelebt werden. Jetzt sitzt sie jedenfalls nicht mehr einsam und verlassen dort unten und sticht und beißt mich - ich bemühe mich immer, wenn ich ein kleines Wutgefühl verspüre, es sofort in geordneten Bahnen zu entlassen - als es wieder dort unten zu deponieren.
Stell Die Deine Gebärmutter als das Zentrum Deiner Kraft vor, die lebendige Verbindung zur Mutter Erde.
Sie sammelt alle negativen Energien, damit sie bei der nächsten Blutung an die Mutter Erde abgegeben werden können.
Die Zeit der Menstruation ist die Zeit, in der wir als Frau eine besonders enge Beziehung zur Mutter Erde haben. Leider halten wir unbewusst oft an diesen Energien fest, die dann ihr zerstörerisches Werk in unserem Körper verrichten.
Deshalb stelle Dir vor, wie Du mit dem Blut auch alle negativen Energien an die Mutter Erde abgibst, die sie dann transformiert.
Stelle Dir vor, wie das Blut im Moos versickert (auch wenn Du bequem auf der Toilette sitzt - das Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen den Dingen, die Du siehst und den Dingen, die Du Dir vorstellst).
Folgende Internet-Seiten fand ich ganz spannend zu diesem Thema, vielleicht können Sie auch Dir helfen:
- Magie des Blutes
- Tabu-Thema Menstruation
- Zauberhaftes Frauenblut
- Der weibliche Energiekreislauf
- Tempel der Weiblichkeit
- Schwarzmondfrauen
- Frauenkräfte
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