Das Jahr 2007 ist nun zu Ende, ein neues Jahr 2008 hat begonnen, und es wird ein herrliches Jahr werden.
Ich bin mir dessen so absolut sicher, weil mein Traum in 2007 sich erfüllt hat.
Anfang des Jahres als ich mich als "Maler" versucht hatte, hatte ich meinen Traum gemalt:

Diese Leichtigkeit mit der der Schmetterling sein Leben lebt, war mein Wunsch.
Und 2 Tage vor Silvester hatte ich endlich das Gefühl, als sei mein innerer Schmetterling endlich aus der Enge der Puppenhülle geschlüft und bewundert zum ersten Mal seine Flügel. Diese wollen noch in der Sonne getrocknet werden und er muss noch lernen sie zu bewegen und mit ihnen zu fliegen. Aber er fühlte sich zum ersten Mal frei und leicht. Einfach herrlich.
Ich möchte meine vielfältigen Erfahrungen hier einmal zusammenschreiben, um sie für mich noch handhabbarer zu bekommen, und um vielleicht Dir Mut zu machen, dass es aus jedem Loch und mag es noch so tief und dunkel sein, immer einen Weg gibt. Dein Weg wird garantiert ein anderer sein, aber vielleicht inspiriert Dich irgendein Aspekt davon und hilft Dir, Deinen eigenen ganz persönlichen Weg zu gehen.
Es gibt einen Ausspruch den ich sehr schön finde: "Der weiteste Weg, den ein Mensch in seinem Leben gehen kann, ist nicht in Kilometern zu messen. Denn es ist der Weg vom Kopf bis zum Herzen. Es ist der Weg vom Wissen des Verstandes zum innigen Erkennen des Herzens."
Dieser Weg kann ein freudiges, leichtes Tanzen sein, so wie ich mir meinen weiteren Weg jetzt vorstelle. Oder ein ewiger Kampf voller Schmerzen, wie mein Weg bisher gewesen ist, einfach weil der Verstand die Kontrolle nicht abgeben wollte.
Nach manchen Erkenntnissen hatte ich wirklich das Gefühl, als ob Gott die ganze Zeit krampfhaft versucht hat, es mir klarzumachen. So nach dem Motto: Wenn erzählen (Ich gebe dir die Möglichkeit es bei anderen zu sehen.), und durchschütteln (Ich zeige es dir am eigenen Leibe.) nicht hilft, dann bleibt nur noch übrig, dich mit dem Kopf gegen die Wand zu hauen, und das tut halt weh, aber irgendwann begreift man es endlich.
Und die Engel mussten bei mir manchmal wirklich Schwerstarbeit leisten, um die Bretter vor meinem Kopf abzubekommen, die ich scheinbar mit Superhaftkleber dort festgemacht hatte.
Meine Schmerzen waren ein typisches Beispiel dafür.
Anfang des Jahres habe ich meine Schuldgefühle sogar noch mitbekommen.
Ich konnte spüren, wie es mich nach dem ich wieder anfing zu arbeiten, belastete, weil ich nicht so leistungsfähig war, und es nicht schaffte 8 Stunden zu arbeiten.
Aber anstatt das einfach nur zu akzeptieren und als gegeben hinzunehmen, und auch meine Schuldgefühle einfach zu akzeptieren, erzählte ich mir: "Ich darf mich nicht schuldig fühlen. Das ist ein schlechtes Gefühl, das will ich nicht haben." Aber Schuld ist auch nur ein Gefühl, nichts wirkliches. Hätte ich das damals einfach akzeptiert, und die Gedanken geändert, die dieses Gefühl hervorgerufen hatten, dann wäre das Jahr wahrscheinlich sehr viel angenehmer verlaufen.
Andererseits möchte ich dieses Jahr auch nicht missen, denn es hat mir sehr viele Erfahrungen geschenkt, für die ich sehr dankbar bin.
Der Sommer des Jahres brachte mir nach Monaten voller Schmerzen endlich die Erkenntnis, das unterdrückte Schuldgefühle die Ursache aller meiner Schmerzen waren.
Ich hatte monatelang versucht die Ursache der Schmerzen zu sehen, die in der linken Lende immer unerträglicher wurden, aber jede Bitte endlich die Ursache dieser Schmerzen zu sehen, schien ungehört zu verhallen.
Jetzt im nachhinein muss ich natürlich sagen, dass es wahrscheinlich einfach ein nicht wahrhaben wollen, war, denn rückblickend ist es so einfach zu sagen: "Warum hast Du den Mann nicht gesehen, der genau vor Dir stand, und Dir ständig mit dem Hammer auf den Kopf geschlagen hat.". Es ist einfach nicht bis ins Bewusstsein gekommen.
Es war ein glücklicher, wenn auch schmerzhafter Tag, als der Groschen endlich anfing zu fallen, auch wenn er Wochen brauchte, bis er unten angekommen ist.
Eigentlich war es ein Arbeitstag wie jeder andere, ich musste wieder einmal codeinspizieren, d.h. mir die Arbeit von jemand anderem anschauen. Als ich die ersten Fehler gefunden hatte, fing der Schmerz auf einmal wieder an. Da kam es mir auf einmal ins Bewusstsein, was mein letzter Gedanke war. Es waren enorme Schuldgefühle, weil ich die Arbeit des anderen, der sich dabei viel Mühe gegeben hatte, auseinander nahm.
Als ich mir diese Schuldgefühle in den nächsten Tagen/Wochen näher ansah, kamen immer mehr von ihnen ins Bewusstsein. Schuldgefühle, wenn jemand anderes vor seinem Rechner hinschimpfte, obwohl es mit mir gar nichts zu tun hatte. Schuldgefühle, wenn jemand anderes unglücklich war. Und so weiter...
Andererseits wurde mir bewusst, dass ein Teil der Schuldgefühle schon im Dezember in mein Bewusstsein gekommen ist, und von mir angeschaut wurde. Doch wo war der Fehler, dass ich sie damals nicht verarbeitet hatte? Wie hatte ich es geschafft, sie wieder ins Unbewusste zu verdrängen?
Ich wollte denselben Fehler nicht noch einmal machen, ich wollte es endlich schaffen, die Schuldgefühle loszulassen.
Dabei hört es sich immer so einfach an: Es sind nur Gefühle. Lasse sie doch einfach los.
Was soll ich aber machen, wenn sie sich an mir festhalten?
Der Trick des Ganzen ist, sie NICHT loslassen/weghaben zu wollen, sondern sie voll und ganz zu akzeptieren. Sie sind ein Teil von jedem von uns. Wenn wir sie ablehnen, lehnen wir einen Teil von uns selbst ab. Wir bekämpfen diesen Teil in uns und erzeugen Schmerzen.
Doch ich hatte in den letzten Monaten viel gelernt. Ich hatte im "Weg ins Licht" erlebt, dass die geistigen Führer jederzeit kamen, wenn man sie voll Vertrauen bat. Und dass sie mir alle Dinge abnahmen, die ich selbst nicht schaffen konnte.
Ich hatte auch durch Ho'oponopono gelernt, dass man nur die Absicht haben musste, zu vergeben und zu lieben, und dass es dann wie von selbst geschieht.
Diesen Artikel zum Thema Schuld fand ich sehr schön.
Jetzt würde man ja landläufig meinen, den anderen trifft die Schuld, denn warum meckert er vor sich hin, jammert warum dass er dies und jenes tun muss, etc. Aber der andere ist nur das Spiegelbild, der Eigenschaften, die wir in uns nicht wahrnehmen wollen oder können. Genauso wie wir nicht mitbekommen, dass die Schuldgefühle die Ursache unserer Schmerzen sind, genauso bekommt der andere nicht mit, dass er wie es in "Die Prophezeiungen von Celestine" so schön heißt, die Rolle eines "armen Ich" spielt, und so bei den anderen Schuldgefühle provoziert.
Um die Schuldgefühle zu lösen, hilft es also nicht, nur die Schuldgefühle mitzubekommen, sondern man muss auch den Teil in sich selbst suchen und wahrnehmen, der dieses "arme Ich" ist.
Dabei hilft es seinen Blick in die Vergangenheit zu richten. Sich zu fragen, welches Ereignis oder welche Ereignisse der Kindheit die Ursache dafür sind, dass man jetzt immer wieder leidet.
Diese gilt es dann zu vergeben.
Bevor mir dies klar wurde, hätte ich bestimmt nicht geglaubt, worüber ein Mensch alles Schuldgefühle bekommen kann. Es ist für den Verstand eigentlich überhaupt nicht nachvollziehbar. Ich bekam wirklich und wahrhaftig Schuldgefühle, weil ich Dinge wie die Codeinspection beim Programmieren besonders gut konnte. Wenn man das auseinandernimmt, kommt man dann zu folgenden Schlußfolgerungen:
Wieso habe ich Schuldgefühle?
Ich habe dabei Schuldgefühle, weil ich dem anderen damit weh tue.
Woher will ich das eigentlich wissen?
Ich weiß es, weil es mir weh tut, wenn ein anderer es bei mir macht.
OK. Ich verursache mit Schmerzen, weil ich nicht möchte, dass man mir weh tut. Komische Logik. Es dürfte also nicht schwer fallen, sich von solchen absurden Gedanken zu verabschieden.
Wieso tut mir das eigentlich weh? Das sind doch nur Zeichen, die in den Computer getippt wurden.
Ich habe Angst davor Fehler zu machen, etwas falsch zu machen.
Durch das Buch "Ja, aber..." von Lelia Kühne de Haan
Dort lernte ich z.B., dass das Wort "Fehler" von "fehlen" kommt, und überhaupt nichts mit dem Wort "falsch" zu tun hat. Das sieht man auch sehr schön, wenn man das engliche Wort für Fehler "mistake" betrachtet. Dieses setzt sich zusammen aus "miss" + "take", d.h. es ist naheliegend, dass es eher von "take what is missing", also "nehme was gefehlt hat", kommt.
Sie lehrt, dass man sich nachdem man einen Fehler gemacht hat, fragen sollte: "Was genau hat mir gefehlt, das mich davor bewahrt hätte, den Fehler zu machen?".
Einen Fehler zu begehen heißt, eine Erfahrung zu machen, um eine Erkenntnis zu erlangen, die mir fehlte.
Dadurch, dass ich mich mit den Ursachen meiner Schuldgefühle in mir selbst (der andere ist NIE die Ursache, sondern immer nur die Wirkung) befasste, verschwanden auch die Schmerzen.
Es ist ein Prozeß, der aus mehreren Schritten besteht:
1. Ich nehme wahr, dass ich das Gefühl habe.
2. Ich suche die Ursache in MIR.
3. Ich finde die Ursache in MIR.
4. Ich ändere mein Denken über diesen Punkt.
5. Die Schmerzen verschwinden.
Ich kam dann an den Punkt, an dem ich begriff, dass immer wenn ich Schmerzen in meiner linken Lende hatte, ich vorher Schuldgefühle hatte. Dadurch, dass ich das dann von der spaßigen Seite sah, ("Ach, da müssen wohl wieder Schuldgefühle gewesen sein, danke für Deine Erinnerung."), konnte sich das Ganze Stück für Stück auflösen. Tödlich sind an dieser Stelle, Gedanken wie: "Du solltest doch keine Schuldgefühle haben." oder "Mist, da habe ich wieder nicht aufgepasst.", da diese wieder neue Schuldgefühle produzieren, und in einem Teufelskreis enden, den der Geist dann einfach löst, indem er die Gefühle ins Unbewusste schiebt, und im Körper ausdrückt.
Wenn ich das so betrachte, dann kann ich darin, nur die enorme Intelligenz des Körpers (oder des Gottes in ihm) bewundern, die so das Selbst vor der Selbstzerstörung bewahrt.
Doch die nächste Herausforderung wartete schon auf mich: Ich sollte die Wut in mir finden.
Wut? Ich bin doch nie wütend. Ich bin der ruhigste und ausgeglichenste Mensch, den man sich vorstellen kann.
Doch die Symptome sprachen eine eindeutige Sprache: (siehe Louise L. Hay: Gesundheit für Körper und Seele
Ich hatte Blutungen. --> "Freude geht aus. Wut, aber wo?"
Diese Frage hat mich eine ganze Weile beschäftigt, bis ich überhaupt gesehen habe, wo es herkommen könnte, aber diese Beschäftigung mit mir selbst und mit den anderen, hat die phantastischen Erkenntnisse bei mir zu Tage gefördert.
Es gab mehrere Ereignisse in der Zeit, die großen Einfluss auf mich hatten.
Ende September wurde mir der Atlas mittels "AtlasProfilax" wieder gerade gerückt.
Dadurch bekam der Körper einen erneuten Schub zur Selbstheilung, und es half mir, umzudenken. Denn die Schmerzen und körperlichen Probleme kamen auf einmal nicht mehr von irgendwelchen Krankheiten, und führten dann bei mir auch nicht mehr zu irgendwelchem Leiden, sondern sie waren auf einmal alle nur noch ein Zeichen dafür, dass der Körper sich wieder gerade stellte. Und ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass mein Körper einiges zu tun hatte, um meine krumme, in sich verdrehte Wirbelsäule wieder aufzurichten.
Zur Unterstützung des Körpers brauchte ich auf die schmerzenden Stellen nur einfach Soli-Chlorophyll-Öl zu reiben, und spätestens am nächsten Tag, war dieses Problem weg.
Wie wesentlich bei diesem Prozess das Umdenken ist, begriff ich erst wirklich, als ich die Lehre von Bruno Gröning kennenlernte.
Dieser lehrt, dass es ganz einfach ist, wieder gesund zu werden. Man muss nur Gott (oder wie immer diese höhere Macht bei Dir heißt) als größten Arzt anerkennen, und begreifen, dass alle Symptome, die man vorher für die Krankheit, für das Böse hielt, Ausdruck eines Reinigungsprozesses durch die göttliche Energie sind. Er nennt dies "Regelungen".
Er lehrt, dass man sich mindestens zweimal täglich entspannt hinsetzen soll, seine Gedanken auf etwas Schönes richten soll, und dann einfach bereit sein, die göttliche Energie zu empfangen.
Als ich das erste Mal die Internetseite besuchte, spürte ich auf einmal, wie diese göttliche Energie vom Kopf her durch meine Wirbelsäule floss. Es war für mich ein völlig neues Gefühl, diese Energie so intensiv zu spüren, und für mich ein deutliches Zeichen, dass die Ausrichtung des Atlas-Wirbels sich auf jeden Fall für mich gelohnt hatte.
In den folgenden Tagen durchstöberte ich die Homepage des Bruno-Gröning-Freundeskreises, wo ich besonders die ärztlichen Berichte über Heilungen sehr bewegend fand. (Die spannenden Verlinkungen sind übrigens auf der Seite oben angeordnet.)
Wie wesentlich es ist, seine Gedanken auf etwas Schönes auszurichten, begriff ich erst wirklich, als der Film The Secret - Das Geheimnis
Es ist für mich ein sehr bewegender Film darüber, wie man es schafft, sich alle seine Wünsche zu erfüllen.
Wie es möglich ist, dass Wunder wahr werden. Und das in einer Sprache, die sehr leicht verständlich ist, und die nicht x Jahre "Esoterik-Studium" erfordert.
Faszinierend waren für mich auch die sehr konträren Meinungen zu diesem Film, als ich diesen in der Familie und in der Firma rumreichte.
Mir wäre ohne dieses Feedback niemals aufgefallen, dass der Film sehr amerikanisch ist, d.h. dass er alle Überschwenglichkeit und solche Dinge hat, die ich an den amerikanischen Vorabendserien nicht ausstehen kann. Aber diese Leidenschaft entspricht meiner eigenen Leidenschaft, die ich bei diesem Thema haben, so dass es damit einfach passt.
Außerdem merkt man an den Reaktionen sofort, bei wem das Thema Geld sehr negativ belastet ist, denn dann schlägt die Apathie gegen das Geld so hoch, dass man nicht mehr mitbekommt, dass sich der Film auf alle Ebenen gleichermaßen bezieht. Das Materielle liefert aber natürlich viel fassbarere Beweise für die Theorie.
Für mich war der Film eher ein nochmaliger Anstoß es endlich selbst auszuprobieren, Dinge selbst in die Tat umzusetzen, um für mich selbst den Beweis zu erfahren, wie sehr meine Gedanken mein Leben bestimmen und erschaffen.
Mit diesen Erfahrungen war es für mich dann auf einmal möglich, den Artikel über Ho'oponopono, von dem ich beim letzten Mal schon berichtete, erst richtig zu begreifen. Ich weiß erst jetzt, wie Geistheilung wirklich funktioniert, nachdem ich selbst erfahren habe, dass die anderen Menschen sich ändern, wenn man die Ursache des Problems in sich selbst löst.
Es ist so viel einfacher, die Welt zu heilen. Ich muss mich nur selbst heilen, und mit mir heilt auch die Welt. Es ist faszinierend, wie die Ohnmacht über das Leid der Welt auf einmal verschwindet, weil dadurch wird auf einmal alles möglich.
Außerdem wird dadurch die Aufgabe sich selbst zu heilen, viel reizvoller, da es dadurch so einfach ist, den Traum von "Ich möchte die Welt heilen. Ich möchte das Leid beseitigen." wahr werden zu lassen.
Aber wo war nun meine Wut?
Ich bekam in dieser Zeit immer bewusster mit, dass es mich ärgerte, wenn andere Leute jammerten oder über die Welt und das Leben klagten, weil ich kannte doch die Macht der Gedanken, und ich wollte doch nicht noch mehr Leid in der Welt haben.
Ich lernte, immer mehr, die Menschen als Spiegel meiner selbst zu sehen, indem ich anderen Menschen half, nicht Ihr Problem zu lösen, sondern indem ich schreibe, wie sich Ihr Problem in mir anfühlt, und wie ich es in mir löse. Damit kann ich dann zwar nicht Ihr Problem lösen, aber ich kann ihnen Inspirationen geben, wie sie an die Ursachen Ihres Problems selbst kommen, und wie sie diese dann beseitigen können.
Denn jeder kann sich nur selbst heilen. Jeder muss die Erfahrungen selbst machen, wegen denen er hier auf der Erde ist.
Dabei bekam ich erst mit, wie verzwickt das mit den Spiegelungen ist, es ist wie mit dem Hund im Spiegelsaal, der sich auf einmal in mitten von hunderten von Hunden sah, weil die Spiegel selbst sich auch immer noch in den anderen Spiegeln spiegeln. Wenn man sich das bildlich vorstellt, dann kann man den Unterschied spüren, den es macht, ob der Hund nun bellt, oder mit dem Schwanz wedelt.
Das Gefühl der Wut kommt oft nach einem Gefühl des Ärgerns. Ist Dir schon mal aufgefallen, wie oft sich die Menschen über andere Menschen ärgern?
Manchmal ist dieses Gefühl des Ärgers bei mir noch nicht mal stark spürbar, sondern es ist einfach nur etwas, was mich bei anderen stört oder was ich an anderen nicht gut finde.
In "Ja, aber..." von Lelia Kühne de Haan
Sie haben mich auch wieder daran erinnert, dass das doch alles gar nicht neu ist, dass es auch nichts anderes ist, was in The Work of Byron Katie beschrieben wird.
Man muss es halt nur beständig und immer wieder tun und anwenden.
Zum Schluß noch ein paar Beispiele, damit es für Dich auch nachvollziehbarer wird:
1)Ich finde es nicht gut, dass A etwas Neues, Schönes nicht benutzt, sondern stattdessen immer das Alte nimmt.
Dafür habe ich mir folgende Frage gestellt: "Warum macht A das meiner Meinung nach?"
Antwort: "Sie möchte das Neue bestimmt schonen."
Alles was in meiner Außenwelt existiert, existiert auch in mir selbst. Meine Außenwelt spiegelt nur das wieder, was ich in mir ablehne, was mir unbewusst ist.
Wenn ich das jetzt darauf anwende, dann stellt sich die Frage: "Was schone ich so sehr, dass ich es deshalb nicht benutze, mich nicht daran erfreue?"
Dabei wurde mir bewusst, dass ich oft Dinge so sehr schone, bis sie irgendwann nicht mehr zu gebrauchen sind. Dann ärgere ich mich maßlos, weil ich sie jetzt nur noch wegwerfen kann. Ich bin wütend auf mich, weil ich mich selbst um die Freude und den Genuss gebracht habe, nur weil ich zu geizig dafür war.
OK, ich habe eine Mine in mir getroffen, es zieht sich gerade innerlich alles zusammen, besonders im Bereich des Solarplexus.
Es ist die Trauer, weil ich mir selbst nicht die Freude schenke, die ich eigentlich haben könnte.
Das ist der Punkt, wo ich erst mal vergeben und mich selbst lieben muss, bevor ich irgendetwas weiter machen kann.
Dafür nutze ich das, was ich bei Hooponopono gelernt habe.
Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass es reicht sich zu sagen: "Ich erkenne die Ursache in meinem Inneren." ohne die Ursache wirklich mit dem Verstand begriffen zu haben.
Jetzt sehe ich erst wieviel kraftvoller es ist, wenn ich die Ursache wie eben wirklich gesehen habe. Denn jetzt kann ich beim nächsten Mal, wenn mir auffällt, dass ich wieder so etwas denke, entscheiden einen anderen Gedanken zu denken, und damit eine andere "Wirklichkeit" erschaffen.
Das Vergeben sieht bei mir konkret so aus:
Nachdem ich die Ursache in mir gesehen habe, sage ich mir immer wieder (so oder so ähnlich, wie es gerade in den Kopf kommt) (mit viel Gefühl und indem ich die Hände dorthin lege, wo sie liegen wollen):
"Ich vergebe, und ich bitte um Vergebung. Ich vergebe besonders mir selbst, dass ich nicht so wahr, wie ich nach dem Idealbild hätte sein wollen. Ich bitte mich selbst um Vergebung, dass ich an mir rumkritisiert habe, und mich nicht einfach so genommen habe, wie ich bin. Es tut mir leid. Ich liebe dich (diesen Teil in mir). Ich liebe mich."
Solange bis es sich besser anfühlt.
Dabei ist noch folgendes bei mir hochgekommen:
Meinen Geiz hat auch B gespiegelt, als B meinte, wir müssten mehrere Dinge C mitnehmen, nur weil es diese Dinge auf dem bisherigen Weg nicht mehr geben wird. Da ist auch Ärger in mir hochgestiegen. Dinge horten zu müssen, nur weil man an Mangel glaubt. Dabei hat das Leben doch immer wieder gezeigt, dass wenn eine Quelle versiegt, eine neue gefunden wird.
Warum ärgert mich dieser Glaube an Mangel so?
Ich fühle richtig wie er sich in mir zusammenbraut.
Wo glaube ich an Mangel? Wo sehe ich noch nicht, dass das Leben als ein Leben in Fülle gemeint ist?
Beim darüber nachsinnen fällt mir erstmal auf, wie oft ich mir Dinge nicht leiste. Wie oft ich Dinge "für gut" aufhebe.
OK, ich habe vergeben, also lasse ich es los, und denke nicht weiter darüber nach.
2) Es stört mich, dass D immer sofort hochspringt, wenn einer was will.
Die erste Reaktion in mir sind fast immer Schuldgefühle, weil ich nicht schnell genug war oder zu faul war, selbst aufzustehen.
Was passiert in mir, wenn ich akzeptiere, dass es einfach das Bedürfnis von D ist. Ihre Art ihre Liebe zu zeigen.
Warum fällt es mir so schwer das zu akzeptieren?
Da ist noch so ein Glaube, dass jede Freundlichkeit, die mir entgegengebracht wird, dass die auch fordert, dass ich auch etwas gebe.
Es stimmt, dass findet sich auch sonst sehr oft, in den verschiedensten Situationen bei mir:
Die Angst etwas anzunehmen, weil dabei die Angst mitschwingt, nicht etwas entsprechendes zurückgeben zu können. Es fällt mir dadurch auch schwer etwas zu Verschenken, weil ich Angst habe, der andere fühlt sich verpflichtet etwas ebenbürtiges mir schenken zu müssen.
Das passt zu der äußeren Erscheinung, dass die Geschenke immer größer werden, um den anderen ja zu übertreffen um nicht schlechter dazustehen.
Dieser Glaubenssatz hindert mich wirklich oft am Glücklichsein.
Ich werde den Glaubenssatz erstmal löschen, denn ich spüre wie mein Herzchakra zusammengezogen ist.
Dazu muss ich den alten Glaubenssatz erstmal formulieren:
"Alles was gegeben wird, fordert eine Gegenleistung."
Welchen Glauben möchte ich stattdessen haben:
"Jede Gabe, die ich bekomme, kommt von Gott. Jede Gabe, die ich gebe, gebe ich an Gott. Gott sorgt dafür, dass alle Gaben richtig verteilt werden."
So jetzt geht es mir etwas besser. Ich habe den Glaubenssatz mit TAT (Tapas Acupressure Technique) aufgelöst.
Es ist ganz einfach:
1. Einschränkenden Glaubenssatz löschen. Während Du die Pose (siehe Beschreibung) hältst, sprichst Du innerlich den limitierenden Glaubenssatz aus. Dann wartest Du bis Du eine deutliche Entlastung und Veränderung in Dir spürst oder 4 Minuten.
2. Innerlich oder auch laut den positiven, freimachenden Glaubenssatz aussprechen. Stelle Dir bildlich vor, was der Glaubenssatz beinhaltet und wie er Wahrheit und Wirklichkeit wird in deinem Leben - spüre intensiv, wie er sich auswirkt und wie er tief in deinem Unterbewusstsein verankert wird.
Dabei ist mir bewusst geworden, dass da noch so was rumschwirrt, was mich am Glücklichsein hindert.
Und zwar ist es der Wunsch für alles was man gibt, Dankbarkeit zu erwarten.
Warum kann ich die Freude des Gebens nicht in mir spüren? Warum benötige ich das Feedback des anderen, um mich je nach Reaktion des anderen gut oder schlecht zu fühlen? Diese Erwartungshaltung versaut irgendwie vieles.
OK, es fühlt sich gut an, wenn man bewundert und gebraucht wird.
Deshalb aber sich selbst zu vergessen, immer die Probleme der anderen lösen zu wollen, und immer in der Anspannung zu sein, dass dem anderen das Geschenk auch ja gefällt?
Dazu kommt noch, das ich mich dann innerlich schelte, weil ich so süchtig nach Ruhm bin.
Wieso gebe ich mir eigentlich nicht selbst alles, was ich benötige zum Glücklichsein?
Wenn mir das Gefühl der Dankbarkeit gefällt, warum gebe ich mich nicht selbst immer wieder dem Gefühl der Dankbarkeit hin, indem ich die schönen Momente erstmal mitbekomme, die Gott und das Universum mir in jeder Minute schenken, und dann dankbar dafür bin?
Ich werde diesen Satz auch mal auflösen, das macht gerade Spaß.
Alt:
"Alles was man gibt, fordert beim anderen Dankbarkeit, und umgekehrt."
Neu:
"Ich gebe aus Freude am Geben."
"Ich bin dankbar für jeden Moment in meinem Leben."
So jetzt geht es mir wieder richtig gut.
Wenn ich mich jetzt in die Situation von vorhin reinversetze, dann fühlt es sich richtig gut an, sich verwöhnen zu lassen.
Das einzige was dabei jetzt noch stört ist der Stress und die Hektik, die D dabei verbreitet.
OK. Wobei verbreite ich Stress und Hektik?
Wo fehlt mir die Gelassenheit?
Ich spüre grad wie die Energie in mir pulsiert. So als wollte der kleine Widder in mir sagen: "Na los, beeil dich, hau hinter, du verpasst sonst noch was."
Was möchte ich eigentlich "nicht verpassen"?
Ich habe gerade ein Poster für mehr Gelassenheit im Internet gefunden.
Das ist ein schöner neuer Glaubenssatz:
"Ich tue alles ganz langsam, ruhig und gelassen, konzentriert und fokussiert, eines nach dem anderen, in genau der Zeit, die es braucht."
"Ich bin am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und tue genau das Richtige."
"Ich vertraue der Macht und Intelligenz Gottes, wissend, dass mir, was immer ich wissen muss, offenbart wird und dass, was immer ich benötige, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und in richtiger Folge zu mir kommt."
Jetzt fehlen mir nur noch die alten Glaubenssätze:
"Ich verpasse wesentliche Dinge."
"Die Zeit und das Leben laufen mir davon."
Mein Kopf zeigt mir grad durch ein leichtes Gefühl von Benommenheit (keine Ahnung wie ich es korrekt betiteln soll), dass ich das Auflösen besser auf den nächsten Tag verschieben soll. Vielleicht stimmt es ja, dass die Anwendung von TAT Neurotransmitter verbraucht, so dass man nach jeder TAT-Behandlung dem Körper einen Tag Ruhe geben sollte, dass er diese wieder regenerieren kann.
Ich werde dann hier erst mal Schluß machen.
Es macht mir richtig Spaß, das alles in mir auseinanderzunehmen und zu heilen. Es scheint, dass ich im Moment dabei bin, den folgenden Satz wahrzumachen:
"Ich entscheide mich, so zu reagieren, als ob ich einen Schatz gefunden hätte, wenn ich etwas, wovon ich mich lösen muss, entdeckt habe."
Ich fühle mich jetzt so, als bin ich auf dem Teil des Weges, der in der Geschichte über den tantrischen Weg so beschrieben wird:
"Er suchte sein Loch und sprang voller Freude hinein, und kletterte geschwind wieder heraus."
Mal sehen, wie der Weg aussieht, wenn ich an der Kreuzung diesmal anders abbiege, indem ich einen anderen Gedanken denke.
Zum Seitenanfang