Es stellt sich die Frage, wie man am effizientesten ein Umdenken der Bevölkerung erreichen kann. Wie schaffen wir es am ehesten die Idee eines spirituellen Verhaltens zu verbreiten? Also eines Verhaltens, dass das Verbindende betont und das Trennende als Bereicherung empfindet. Wie schaffen wir es, die Menschen dazu zu bringen, sich ihrer Visionen, Stärken und Potentiale bewusst zu werden? Wie geben wir den Menschen Mut, ihre Visionen auch zu leben, diesen schwierigen ersten Schritt aus der Lethargie und Hoffnungslosigkeit zu gehen.
Wenn ich ein Produkt verkaufen will, dann suche ich jemanden, der das besser kann als ich, der "Beziehungen" hat. Im Vertieb spricht man dabei von der Suche nach "Multiplikatoren", also der Suche nach Menschen, Institutionen, Medien, ..., die dazu führt, dass sich das Wissen um das Produkt schneller verbreitet.
Warum das nicht auch für die Verbreitung von Ideen nutzen?
Welche Multiplikatoren gibt es für unsere Idee, und wie kommen wir dort am besten an? Wie schaffen wir es am besten eine Kettenreaktion auszulösen, die natürlich NICHT in eine Katastrophe, sondern zur Erhaltung der Welt führt?
Die Multiplikatoren für Ideen werden sehr schnell klar, wenn man sich umschaut, von wem das Meinungsbild der meisten Leute bestimmt wird. Sehr oft gibt es dann Redewendungen zu hören, wie: "Das stimmt, denn ... "
- es stand in der Zeitung
- das haben sie im Fernsehen gebracht
- das hat der Lehrer erzählt
- das hat mein Arzt, ... oder irgendeine andere Autoritätsperson erzählt
Das Problem beim Erreichen des Umdenkens ist, dass es vom Menschen Taten erfordert, dass es nicht reicht, sich von irgendwelchen Ideen berieseln zu lassen, die man auch ganz gut findet.
Wir müssen geeignete Mittel finden, die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes zu bewegen, sie dazu animieren, es auszuprobieren.
Dass es den Medien möglich ist, Menschen zu bewegen, sieht man, wenn man nur beobachtet, wieviele Menschen bereit sind an den "schwachsinnigsten" Spielen und Preisausschreiben teilzunehmen, und die auch bereit sind, sich öffentlich zu präsentieren, nur um mal ins Fernsehen zu kommen, auch wenn sie dort nur der "Hans Wurst" sind.
Gefragt sind also "bewegende" Konzepte für Gewinnspiele, Shows, etc., die auch nachhaltig in den Menschen wirken, weil sie ein Umdenken ausgelöst haben.
Wie wäre es also mal mit einer Show, die die Menschen animiert, eine eigene Vision zu entwickeln, ihre Stärken und Potentiale zu erkennen, und die den prämiert, der es schafft, sie auch in die Tat umzusetzen.
Warum also nicht die große Masse der Arbeitslosen mit einer Show "Arbeitslos war ich gestern" anzusprechen, die beweist, dass auch diejenigen Arbeit finden können, die für sich keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehen. Am besten noch interaktiv, so dass ein großer Kreis der Zuschauer auch mit macht.
Warum also nicht die große Masse der Kranken mit einer Show "Unheilbar gibt es nicht" ansprechen?
Warum also nicht die große Masse der orientierungslosen Jugendlichen mit einem Wettbewerb ansprechen, der dazu führt, dass sie Visionen entwickeln?
Oder wie wäre es die Masse derjenigen anzusprechen, die sich zu dick fühlen, aber diesmal mit einer Gedanken, statt einer Nahrungsdiät?
Bei unseren Konzepten besteht als weiteres die Herausforderung, sie auch in eine allgemein verständliche Sprache zu übersetzen, die keine negativ belasteten Worte wie "Gott" oder "spirituell" verwendet, und die auch nicht die allseits bekannte Reaktion auslöst: "Du kannst das, aber ich kann das nicht.".
Wie können wir also unsere Konzepte so herüberbringen, dass sie stattdessen Reaktionen auslösen: "Wenn Du das kannst, kann ich das auch." oder "Das probiere ich auch aus."

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